Detail · GS MW

Konstruktionsdehnungsfuge — horizontale Anordnung der GS MW S/CH Platten

Detail der Konstruktionsdehnungsfuge des Gebäudes in einer Halle mit horizontaler Plattenanordnung — analog zur vertikalen Anordnung (S. 24). Individuelle Dehnungsabdeckung, die ±20 mm Konstruktionsbewegung aufnimmt, OB-17 Verblendung, bauseits ausgeführte Mineralwolledämmung.

Konstruktionsdehnungsfuge — horizontale Anordnung der GS MW S/CH Platten

Funktion des Knotens

Dehnungsfuge in horizontaler Anordnung = analog zur vertikalen Anordnung (S. 22). Erforderlich für Gebäude >60-80 m. Aufbau:

  1. Individuelle Dehnungsabdeckung (Pos. 03) — elastisches Z-/Omega-Element, das ±20 mm aufnimmt.
  2. OB-17 Verblendung (Pos. 04) überdeckt die Fuge innenseitig.
  3. Bauseits eingebrachte Mineralwolle (Pos. 05) in einem Streifen von 100-200 mm, lose eingeschoben.

Vollständige Grundsätze = wie bei der vertikalen Variante (S. 22).

Kritische Montageaspekte

  • Dehnungsabdeckung einseitig befestigt an der „festen” Konstruktion; die bewegliche Seite verschiebt sich gegenüber der Abdeckung.
  • Keine starren Verbindungsmittel im Streifen von 50 cm um die Dehnungsfuge.
  • Mineralwolle lose eingeschoben — elastisch unter der Bewegungsamplitude.
  • Visuelle Kontrolle nach dem 1. Winter — geringfügige Mikrorisse = normal; keine Bewegung = Abdeckung falsch geplant / befestigt.

Dokumentation

Technischer Katalog GS MW S/CH/U (Gór-Stal 2025), Seite 33 — Konstruktionsdehnungsfuge, horizontale Anordnung. Maßstab 1:5.

Komponenten in diesem Knoten

Platte (1)
Dämmung (1)
  • 05
    Bauseits eingebrachte Wärmedämmung
Blechprofil (2)
Befestiger (2)
  • 07
    Selbstbohrende Schraube für Sandwichpaneele
  • 08
    Selbstbohrende Blechschraube oder Niet 4,0×8,0
Dichtmittel (1)
  • 06
    PES-Dichtungsband
Element (1)
  • 02
    Stahlstütze und Riegel gemäß Tragwerksplanung